Zu Besuch aus Finnland

Zu Besuch aus Finnland


Eine unvergessliche Woche voller Abenteuer und Freundschaft

Nachdem im Januar der diesjährige Finnland-Austausch mit dem Besuch im kalten Norden begann (https://www.evgbm.net/eine-einmalige-besondere-erfahrung/), fand nun der Gegenbesuch der Finnen in Deutschland statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austauschs berichten:

„Eine spannende und ereignisreiche Woche liegt hinter uns: Unsere finnischen Austauschschülerinnen und -schüler aus Tampere waren zu Gast an unserer Schule und gemeinsam durften wir viele neue Erfahrungen sammeln, Freundschaften knüpfen und unsere Region aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen.

Bereits am Sonntag begann das Abenteuer. Nach ihrer Anreise wurden unsere Gäste am Flughafen von ihren Gastfamilien herzlich empfangen. Für viele war dies der lang erwartete Moment des Wiedersehens – entsprechend groß waren die Aufregung und die Vorfreude auf die gemeinsame Woche.

Der Montag startete mit einer offiziellen Begrüßung an unserer Schule. Bei einer kleinen Willkommensfeier wurden die finnischen Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen herzlich empfangen und konnten erste Eindrücke vom Schulleben gewinnen. Anschließend erkundeten wir gemeinsam Bad Marienberg und lernten die Stadt besser kennen. Besonders aufregend wurde es beim erlebnispädagogischen Programm mit Tobi Ohmann: Beim Klettern und Abseilen waren Teamgeist, Mut und gegenseitiges Vertrauen gefragt. Für viele war es eine echte Herausforderung – und gleichzeitig eines der ersten großen Highlights der Woche.

Am Dienstag stand ein Ausflug nach Königswinter und Bonn auf dem Programm. Schon die Anreise entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer: Unsere Busfahrt verlief dank des Busfahrers stellenweise ziemlich chaotisch und sorgte mit ungeplanten Wendungen, viel Gelächter und jeder Menge Gesprächsstoff für eine besondere Stimmung. In Königswinter ging es anschließend hinauf auf den Drachenfels. Oben angekommen wurden wir mit einer beeindruckenden Aussicht über das Rheintal belohnt. Gemeinsam erkundeten wir die Umgebung und machten zahlreiche Fotos. Danach führte uns der Ausflug weiter nach Bonn, wo wir weitere Eindrücke sammeln und die Stadt erkunden konnten.

Der Mittwoch führte uns in den Bad Marienberger Wald, wo Lars Hammer und Anna Bach ein Waldprojekt vorbereitet hatten. Dabei beschäftigten wir uns mit dem Lebensraum Wald, lernten interessante Zusammenhänge kennen und arbeiteten gemeinsam mit unseren finnischen Austauschschülerinnen und -schüler in der Natur. Nach dem praktischen Teil nahmen unsere finnischen Gäste außerdem am Unterricht teil und konnten einen Einblick in den deutschen Schulalltag gewinnen.

Auch am Donnerstag stand zunächst die Fortsetzung und der Abschluss des Waldprojektes auf dem Plan. Anschließend besuchten wir gemeinsam mit Sandra Mieczkwoski und Tobi Ohmann die Firma Vecoplan. Dort erhielten wir interessante Einblicke in moderne Technik und industrielle Arbeitsabläufe. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie innovative Maschinen entwickelt und eingesetzt werden.

Der Freitag sorgte noch einmal für jede Menge Action: Unser Ausflug führte uns nach Limburg ins Jump-House, wo wir uns beim Springen und Ausprobieren verschiedener Parcours richtig austoben konnten. Besonders beliebt: Backflip-Training mit Tobi! Danach ging es weiter in die historische Altstadt von Limburg. Zwischen engen Gassen und beeindruckenden Fachwerkhäusern erfuhren wir viel über die Geschichte der Stadt und bestaunten einige der ältesten Häuser Deutschlands. Den perfekten Abschluss des Tages – und eigentlich auch der gesamten Austauschwoche – bildete am Abend das gemeinsame Abschlussgrillen. Bei leckerem Essen, Musik und vielen Gesprächen wurde gelacht, erinnert und natürlich auch schon ein wenig Abschied genommen.

Am Samstag verbrachten die finnischen Gäste den Tag mit ihren Gastfamilien. Dabei entstanden ganz individuelle Erlebnisse: Einige besuchten Freizeitparks wie das Phantasialand, andere unternahmen Ausflüge oder verbrachten einfach gemeinsam Zeit mit ihren Austauschpartner*innen und deren Familien.

Viel zu schnell war schließlich der Sonntag gekommen. Beim Rückflug hieß es Abschied nehmen – oft begleitet von Umarmungen, Fotos und dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben.“