Revue 2019 – Vorverkauf gestartet

Revue 2019 – Vorverkauf gestartet

Der Vorverkauf für die diesjährige Revue ist gestartet. Eintrittskarten für die beiden Abende (26./27.06.2019) können ab sofort in den großen Pausen im Foyer der Schule erworben werden.

 

Aktuelles aus New Orleans

Diakonisches Praktikum MSS 11

Aktuelles aus New Orleans

Im Rahmen des Diakonischen Praktikums in der MSS 11 ist erneut eine Gruppe in New Orleans unterwegs. im dortigen Workcamp unterstützen die Schülerinnen und Schüler bedürftige Menschen und helfen beim Wiederaufbau mit. An dieser Stelle berichten wir in den kommenden drei Wochen immer wieder tagesaktuell aus New Orleans.

 

Ein langer Anreisetag, unsere ersten Eindrücke und die ersten zwei Tage im Camp

Unsere Reise hat am 9. Juni begonnen. Wir haben uns leider schon mitten in der Nacht getroffen, was wir aber für diese tolle Reise auf uns genommen haben. Wir haben uns in der Schule um halb fünf zusammengefunden um gemeinsam in einer kurzen Andacht für eine sichere Reise zu bitten. Dann ging es auch schon auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Wir waren alle sehr nervös und aufgeregt, aber trotzdem voller Vorfreude. Der erste Flug zum Zwischenstopp in New York verlief problemlos und entspannt, vor allem angesichts der vielen Snacks, mit denen wir versorgt wurden. Unser Anschlussflug von New York nach New Orleans hatte leider 2 Stunden Verspätung, doch aufgrund der guten Stimmung verging diese Zeit wie im Flug (haha). Als wir dann endlich doch in den Flieger nach New Orleans, unserem Ziel, gestiegen sind, war die Erleichterung groß. Dort endlich gelandet, wurden wir herzlich von David, Casey und Jonas mit Beignets empfangen. Nicht Mal eine Dreiviertel Stunde nach der Landung sind wir sogar schon auf dem Weg ins Camp Restore gewesen und haben während der Fahrt in den super coolen Pick Ups unsere ersten Eindrücke von der Stadt absorbiert.
Im Camp war tatsächlich nicht mehr als Bett angesagt, weil wir alle super fertig waren…24 Stunden wach…
Natürlich waren wir trotzdem Montag für unseren ersten Tag top fit und ganz gespannt was uns erwartet. Cathy, Mitarbeiterin des Camps, hat uns vor dem Frühstück begrüßt und die wichtigen Grundlagen erklärt, wofür das Camp steht und was unser Freiwilliger Dienst für die Menschen hier bedeutet. Das durften wir dann auch direkt an der ersten Einsatzstellen erleben. Wir sind zu Love in Action eingeteilt worden, was ungefähr vergleichbar mit der „Tafel“ in Deutschland ist. Wir durften an diesem Tag in wenigen Stunden viele verschiedene Menschen aller Art kennenlernen. Die Dankbarkeit und Freude in den Augen der Menschen war Glück erfüllend. Es war eine ganz andere und neue Erfahrung für uns persönlich, was uns insofern weiter gebracht hat, dass wir zu schätzen wissen was wir haben.
Am Abend des selben Tages sind wir nach dem Abendessen noch einmal in einer Runde zusammen gekommen um das Geschehene zu reflektieren und unsere Eindrücke miteinander zu teilen.
Dienstag Morgen ging es dann auch schon weiter. Dieser Tag hatte jedoch die Besonderheit dass wir nach dem Frühstück nicht alle gemeinsam zur nächsten Einsatzstelle gefahren sind, sondern das 4 von uns (Melissa, Kathleen, Sophie und Elena) in die Pre-School der „Christ the King“ Gemeinde gefahren sind. Ich, Melissa, fand die Erfahrung dort sehr spannend. Da ich gerne mit Kindern zusammen arbeite war das natürlich besonders. Wir haben mit den Kindern gespielt und den ganzen Tag verbracht. Auch Kinder haben in jungen Jahren schon verschiedenste Persönlichkeiten. Wir durften dort auch Pastor Dave kennenlernen, mit dem wir uns dann ein wenig unterhalten haben. Nach dem Tag dort, waren wir super gut gelaunt und selbst nach dieser kurzen Zeit sind mir die Kinder ans Herz gewachsen.
Die anderen gingen in eine Einrichtung namens Arc. Das ist eine Organisation zur Inklusion von körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen, die im ganzen Land tätig ist. Unsere Aufgabe dort war das Sortieren von Mardi Gras Artikeln, dem Karnevalsfest in New Orleans, zum recyceln.
Nach dem Abendessen sind wir alle gemeinsam ins French Quarter gefahren, um den Lifestyle New Orleans live zu erfahren. Die Erfahrungen anderer haben uns definitiv nicht zu viel versprochen. Es war überwältigend. Überall verschiedenste Menschen , Lichter, Musik. Es war sehr Eindrucksvoll und überwältigend, wie viele verschiedene Stimmungen dort durch die verschiedensten Menschen anzutreffen ist. All das ist kaum bis gar nicht vergleichbar mit Deutschland.
Die ersten drei Tage hier in New Orleans waren also im ganzen gesagt, eindrucksvoll, überwältigend und Freude erfüllend.
Diese Erfahrung kann man sich durch keine Erzählung so vorstellen, wie wenn man sie am eigenen Leib erlebt hat.

Melissa Loos & Christian Huhn

 

Besuch im Mainzer Landtag – Demokratietag Jgst. 9

Besuch im Mainzer Landtag – Demokratietag Jgst. 9

Am Freitag, den 07.06.2019, unternahm die Klassenstufe 9 mit dem Sozialkundelehrer Herr Hammon und Herrn Bonin eine Exkursion in den Mainzer Landtag. Dort bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den politischen Alltag der einzelnen Parteien im Landtag. Um selbst zu erfahren, wie man über ein Thema entscheidet und wie über Anträge diskutiert und entschieden wird, sollten die Schülerinnen und Schüler es selbst in einem Rollenspiel ausprobieren, und über das Thema „Führerschein mit 16“ diskutieren. Um eine möglichst realistische Diskussion starten zu können, wurden zunächst die Schüler in drei Fraktionen eingeteilt: Fraktion orange, welche die größte der Fraktionen und gegen den Führerschein mit 16 war, eine neutrale Fraktion lila, und die zweitgrößte Fraktion blau, die für den Führerschein mit 16 war. Als die Schülerinnen und Schüler eingeteilt waren, zogen sich die einzelnen Fraktionen zu einem Gruppengespräch zurück. Dort wurden dann der Fraktionsvorsitzende und jeweils ein Schriftführer gewählt, welcher neben dem Präsidenten saß und die sich meldenden „Abgeordneten“ notierte, damit ein jeder seine Redezeit erhielt. Da die Fraktion orange die größte war, durften sie auch den Präsidenten vorschlagen. Als sich alle Fraktionen wieder im Landtag getroffen hatten, startete die Diskussion. Das Ziel von orange war, den Antrag auf einen Führerschein mit 16 abzulehnen. Die Fraktion blau steuerte dagegen und versuchte gleichzeitig auch, die Fraktion lila von ihren Argumenten zu überzeugen, um mehr Leute zu gewinnen und somit den Antrag genehmigen zu können. Am Ende haben die Argumente der Fraktion blau überzeugt, und der Antrag wurde in dem Rollenspiel angenommen. Die Schüler fanden dieses Rollenspiel eine interessante Möglichkeit, um sich mit der Politik auseinanderzusetzen. Am frühen Nachmittag traten die Schülerinnen und Schüler dann den gemeinsamen Heimweg an.
Lotte Becker, Klasse 9c