Theaterfahrt der Deutsch-Leistungskurse 12 zu „Maria Stuart“

Theaterfahrt der Deutsch-Leistungskurse 12 zu „Maria Stuart“

Auf Anregung der Schülerinnen und Schüler besuchten die beiden Deutsch-Leistungskurse L1 + L2 der MSS 12 in Begleitung von Herrn Schmidt und Frau Zinn am 19.12.2018 das Staatstheater Mainz. Aufgeführt wurde das klassische Drama „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller in einer Inszenierung von Dariusch Yadzdkhasti. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler in den vorausgegangenen Wochen bereits intensiv mit dem Originaltext auseinandergesetzt hatten, sollte das Stück nun in seiner eigentlichen Darbietungsform auf der Bühne erlebt werden. Dabei beeindruckte unter anderem das stark reduzierte Bühnenbild mit seinen Lichteffekten sowie der altehrwürdige Zuschauerraum, der ebenfalls zur besonderen Atmosphäre des Theatererlebnisses beitrug. Inwiefern die präsentierte Inszenierung im Sinne Friedrich Schillers gewesen sein könnte, diese Frage bot auf der anschließenden Rückreise nach Bad Marienberg Anlass zu zahlreichen Gesprächen unter den Kursteilnehmern/innen. Einig waren sich dagegen alle, dass es auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis war, ein Drama nicht nur als „trockenen Text“, sondern live auf der Bühne miterlebt zu haben. Abgerundet wurde die feierliche Atmosphäre der Theaterfahrt durch den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, nur wenige Schritte vom Staatstheater entfernt, der vor der Aufführung zumindest kurz besucht werden konnte. So erreichten dann wieder alle wohlbehalten und in feierlich-fröhlicher Stimmung gegen Mitternacht den Busparkplatz des EvGBM, um in die Weihnachtsferien zu starten.

– Anja Zinn / Sebastian Schmidt –

 

Titelbild zur Verfügung gestellt vom Staatstheater Mainz, Link zur Veranstaltung: http://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/schauspiel18-19/maria-stuart

Wir sind auf dem Weg zum Regionalentscheid!

Mädchenteam des EvGBM erreicht die nächste Runde im Fritz-Walter-Cup

Wir sind auf dem Weg zum Regionalentscheid!

Auch höhere Gewalt konnte nicht verhindern, dass das Mädchenteam (Jahrgang 2006) des EvGBM erfolgreich in die nächste Runde des Fritz-Walter-Cups einzieht: Nachdem zwei Teams (EvGBM und Carmen-Sylva-Schule Niederbieber) wegen dem Schneechaos vor zwei Wochen nicht zum eigentlichen Regional-Vorentscheid des Fritz-Walter-Cups erscheinen konnten, sollten die Teams zunächst disqualifiziert werden. Gegenüber den Titelverteidigerinnen des EvGBM wäre dies sicherlich nicht fair gewesen. Also wurde ein Nachholtermin (14.02.19) für die beiden verhinderten Teams arrangiert; und nur die bessere Mannschaft durfte in die nächste Runde.

Es galt zwei mal 20 Minuten zu bestreiten; und das in dem gewohnt hohen Tempo eines Hallenturniers. Beide Teams starteten die Partie dementsprechend offensiv und arbeiteten sich schnell gute Möglichkeiten heraus. Die Favoritinnen aus Bad Marienberg kamen allerdings einen Tick langsamer im Spiel an und kassierten ein überraschend frühes 0:1. Manchmal kann so ein Gegentor aber auch zum wahren Weckruf werden: mit Verbissenheit und Elan schafften die Mädels des EvGBM zügig den Ausgleich und konnten bis zur Halbzeit eine klare Führung von 4:1 herausspielen.

Allerdings hinterließen die ersten 20 temporeichen Minuten klare Spuren bei den Bad Marienberger Kickerinnen, die verletzungsbedingt ohne Auswechselspielerinnen auskommen mussten. Die Mädels aus Niederbieber konnten ihre Gegner in der zweiten Hälfte wesentlich besser im Schach halten. Von fehlendem Kampfgeist keine Spur! Sie erspielten sich zwar einige gute Möglichkeiten, jedoch ohne zählbare Ergebnisse. Das Team des EvGBM konnte in der zweiten Hälfte, durch eine beeindruckende Kraftleistung, den Vorsprung noch auf ein überzeugendes 6:1 ausbauen und rückt so einen Schritt näher an die erfolgreiche Verteidigung des Titels.

Schule und Schülerschaft gratulieren zu diesem Teilerfolg und fiebern gespannt dem Regionalentscheid, der voraussichtlich Mitte März stattfindet, entgegen!

 

LEARNTEC 2019 – Die Zukunft des Lernens

Future Learning: social, global, digital

LEARNTEC 2019 – Die Zukunft des Lernens

Die Zukunft des Lernens –
Impulse aus dem LEARNTEC – Kongress 2019 in Karlsruhe, an dem die Kollegen Alex Breitkreuz und Martin Stinner vom 29.01. – 31.01. teilnahmen.

Pädagogik sticht Technik. Zunächst gilt, ein klares pädagogisches Konzept zu entwerfen. Erst dann kann diesem entsprechend die Anschaffung erfolgen.
Das pädagogische Konzept und die zu erlangenden digitalen Fertigkeiten bestimmen die Technik – nicht ein Sonderangebot.

Die Kommunikation ist und soll ein wesentlicher Begleiter jeglicher innovativer Prozesse sein. Das Kollegium soll ganz früh und in regelmäßigen Abständen über laufende Medienprojekte informiert werden. Denn ein schrittweises Vorgehen und eine gute Kommunikation holt am Ende alle ab.

Die digitale Bildung ersetzt nicht komplett die herkömmliche Bildung mit Buch, Kollegblock und Stift. Sie ergänzt diese nur in dem Maße, in dem Lehrpersonen sie in ihrem pädagogischen Handeln einbeziehen.

Auch die tollste digitale Innovation ersetzt nicht die grundsätzliche Empathie der Lehrperson den Schülern gegenüber.

Der Schlüssel für erfolgreichen Unterricht – auch in Zukunft – ist und bleibt eine engagierte Lehrperson, die zwischen Smartphone, Tablet, Kollegblock, Stift und Buch immer wieder nach einem angemessenen Einsatz im jeweiligen Unterricht sucht.

Und zu guter letzt: Ein paar machen immer nicht mit.