Kirchenpräsidentin der EKHN im Westerwald

Kirchenpräsidentin der EKHN im Westerwald


Dr. Christiane Tietz besucht Gymnasium


Bei einem Besuch im Westerwald informierte sich Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz über Schule, Kitas, Diakonie und Verkündigungsteamarbeit. Die Theologin war zunächst im Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg eingeladen, wobei sie vom Dekan des Evangelischen Dekanats Westerwald, Dr. Axel Wengenroth und seinem Stellvertreter Benjamin Schiwietz begleitet wurde.

Schulleiter Dirk Weigand, Geschäftsführer René Roos, Vertreterinnen und Vertreter des Kollegiums und der Schülerschaft hießen die Kirchenpräsidentin und Oberkirchenrat Stefan Knöll, den Leiter des Referats Schule und Religionsunterricht der EKHN, willkommen, zeigten in einem Rundgang die Räumlichkeiten der Schule und kamen über das Konzept des Gymnasiums ins Gespräch. Der Schulleiter betonte den Wertekompass der Schule, der Schüler in ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung stärken und Raum für religiöse Erfahrungen bieten wolle. So bietet die Schule wöchentliche Andachten zum Schulschluss am Freitagmittag und ein diakonisches Praktikum in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe an. Geschäftsführer Roos betonte die Leuchtturmposition des Gymnasiums in Bad Marienberg, die Schülerinnen und Schülern aus den umliegenden Orten die Hochschulreife ermöglicht; regelmäßig müsse aus Platzgründen per Los entschieden werden, wer aufgenommen werden könne.

Dr. Tietz zeigte sich besonders interessiert am Konzept der Ganztagsschule, die nachmittags sowohl Förderunterricht als auch sportliche, musikalische und kreative Programme anbietet. In einem ausgeklügelten Stundenplan können Schülerinnen und Schüler oft spontan entscheiden, welche Art von Angebot sie an den Nachmittagen brauchen werden. Besondere Erfolge feiert das Gymnasium mit seinen Gruppen in den Bereichen technische Entwicklung und Forschung sowie musikalischen Projekten. Ein Besuch in der AG der Bläserklasse mit rund dreißig jungen Musikerinnen und Musikern machte sichtlich Eindruck auf die Kirchenpräsidentin.

Sie zog ein durchweg positives Resümee ihres Besuchs am Gymnasium: “Ich finde es sehr eindrucksvoll, dass Sie in Ihrem Konzept den ganzen Menschen wahrnehmen, so dass die Schülerinnen und Schüler sich schon jetzt in vielen Bereichen engagiert zeigen und gut in der Gesellschaft agieren. Sie geben den jungen Menschen Kraft, um ins Leben hinauszugehen“, sagte Dr. Tietz an das Schulteam gewandt.

© Evangelisches Dekanat Westerwald (Sabine Hammann-Gonschorek | Peter Bongard – Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)