Auf(er)stehen zu Ostern

Auf(er)stehen zu Ostern

Der Ostergottesdienst am 27.03.2026 stand unter dem Motto „Aufstehen und wieder auf die Beine kommen“. Während an Ostern die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert wird, so übertrugen Schulpfarrerin Anja Steinke und Pfarrer Peter Wagner diese Idee auf den Alltag: „Aufstehen“ ist etwas, das man – zumeist emotional, manchmal aber auch physisch – ständig im Alltag leisten muss. Immer wenn ein negatives Erlebnis einen aus der Bahn wirft, muss man sich wieder fangen, in die Spur zurückfinden und sprichwörtlich aufstehen. Die Ostergeschichte verkündet eben diese Botschaft: Gott richtet Menschen wieder auf und gibt Mut und Hoffnung.

Passend dazu spielten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 in zwei einstudierten Szenen nach, wie man auch im Alltag regelmäßig „aufstehen“ kann. Beispielsweise, wenn man sich entschuldigt für Fehlverhalten oder wenn man jemandem hilft, der Unterstützung benötigt. Als sichtbares Zeichen dafür, dass Ostern die Menschen aufrichten soll, richtete Anja Steinke während ihrer Rede einen umgekippten Stuhl wieder auf.

„Aufstehen“ kann auch als Zivilcourage verstanden werden. Für die Schule und den Alltag appellierte Anja Steinke dafür, dass aufgestanden wird gegen Mobbing, für den Frieden, für die eigene Würde und die der anderen und für alle die, die nicht selbst aufstehen können. Die Unterstützung anderer wurde auch durch die Kollekte bestärkt, die durch „Utho Nghati“ an Menschen mit Behinderungen in Afrika geht.

Unterstützt wurde der Gottesdienst durch die Gottesdienstlotsen, welche die Fürbitten vortrugen, und durch Stefan Salzmann an der Orgel. Die Schulgemeinschaft darf sich nun auf die verdienten Osterferien freuen. Schöne Ferien!