“A Little Party Never Killed Our Abi!”

Revue der MSS 12.
„Feste muss man feiern, wie sie fallen“, so besagt es schon der Volksmund. Die Tradition von Festen hat schon seit jeher nicht nur den alltäglichen Trott aufgelockert und Gelegenheit zum Feiern geliefert, Feste haben auch schon immer eine Rolle als Strukturgeber im Jahr. Verlässlich, wie die Jahreszeiten, finden auch die großen Partys des Jahres immer (ungefähr) zum gleichen Zeitpunkt statt – mal berechnet nach fixen Daten, mal nach den Phasen des Mondes oder in Relation zu anderen Feiertagen.
Am 24.06. und 25.06. nahm MSS 12 die Schulgemeinschaft mit auf eine Zeitreise durch ein Jahr. Unter dem Motto „A Little Party Never Killed Our Abi“ führte das Programm durch ein ganzes Jahr der Partys und der Festlichkeiten. Die Moderatoren – Matti Salzer und Maximilian Roth – entführten die zahlreichen Gäste der vollbesetzten Stadthalle in Bad Marienberg in einer circa zweieinhalbstündigen Show der Extraklasse zu fernöstlichen Neujahrsfeiern, über Karneval und Après-Ski bis hin zu Weihnachten und Silvester.
Die Reise begann – wie auch sonst – in einem nachgestellten Klassenraum, in dem Matti und Max in einer Klausur von Florian Wind-Giesewetter schwitzten. Noch völlig konfus von den schwierigen Fragen stolperten die beiden über einen verdächtigen Buzzer und konnten der Versuchung nicht widerstehen: Die Reise zum ersten Showact, dem asiatisch inspirierten Tanz der Schülerinnengruppe der Klassenstufe 5 bis 8, der die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr darstellte, ging los.
Anschließend ging die Reise im magischen Schulbus zurück ins jecke Deutschland, in dem Karneval gefeiert wurde. Samira und Mara führten eine aufwendige Showtanz-Choreografie auf und ernteten den begeisterten Beifall vom vollständig angetretenen Elferrat und dem Publikum.
Als Teilnehmer am Sport-Leistungskurs und als regelmäßige Skifahrer sind Matti und Max natürlich auch im Après-Ski geübt. Im Wettbewerb mit zwei Lehrkräften – Anna Weck und Marcel Herkersdorf – mussten sich die beiden Moderatoren im Spiel „Nägel einschlagen“ messen (und konnten nur dank Publikumsvotum gewinnen).
Hiernach hieß es „Bühne frei“ für die Lehrer-Schüler-Band, in der Dorothea Kempf und Moritz Zöller – unterstützt von ehemaligen und derzeitigen Schülerinnen und Schülern – die Stadthalle rockten. Spätestens beim Gitarrensolo von Moritz Zöller erreichte die Stimmung in der Halle einen Höhepunkt.
Vor der Pause präsentierte noch die Tanzgruppe der Klassenstufe 8 ihre Aerobic- und Akrobatik-Nummer, Lasse Theis und Tim Dieterle versteigerten Kunstwerke der Stufe und das Männerballett erhöhte die Temperatur vieler Anwesenden – in der ohnehin durch die Hitzewelle aufgewärmten Stadthalle – noch weiter.
In der Pause konnten sich die Gäste mit Gegrilltem stärken oder mit kühlen Getränken und Mocktails abkühlen. Nach der Pause war allerdings jede Abkühlung schnell vergessen, denn Marco Jeuck und die Swing-Combo heizten der Stadthalle wieder mächtig ein, bevor Luis Meyer, Piet Borowstowski, Julian Röcher und Timon Richter in die Bar „Zum Durstigen Dirk“ zum Kneipenquiz einluden. Sandra Mieczkowskie und Philipp Käufer stellten sich der Herausforderung, traten gegen Matti und Max an und konnten souverän gewinnen.
Im Kanon der Festivitäten war die Reise mittlerweile bei Halloween angekommen und passend hierzu präsentierte Eva-Maria Kosulina (Klassenstufe 7) einen Solo-Akrobatikauftritt, der das Publikum in Staunen versetzte. Passend zu Weihnachten brachten Emma Eichler und Madita Benner die Geschenke und verteilten sie an glücklichen Losinhaber.
Das letzte große Fest stellte Silvester dar und wurde durch den spektakulären akrobatischen Stufentanz tänzerisch dargestellt, bevor das Moderatorenteam ein letztes Mal die Bühne für die Abmoderation erklomm. Der hochkarätige Abend endete mit dem emotionalen Flashmob der gesamten Stufe, die gemeinsam „Angel“ von Robbie Williams anstimmten.
Der Schulgemeinschaft bleibt nur, allen Mitwirkenden an der Revue zu danken; ganz besonders auch dem Team der Technik um Patrick Pieritz, welches unerlässlich für das Gelingen der Revue ist. Mit so vielen Gelegenheiten zum Feiern wird die Zeit bis zur nächsten Revue im kommenden Jahr sicher wie im Flug vergehen.
















































































