Kennenlernfahrt nach Rehe

Kennenlernfahrt nach Rehe

An die drei Kennenlerntage nach Rehe für die 5-klässler zu Beginn des Schuljahres erinnern sich sogar noch die Schüler der Oberstufe gerne zurück. Nicht nur die hervorragenden Verpflegung, sondern auch die vielen gemeinsamen Aktionen bleiben vielen Schülern als sehr positive Momente ihrer Schulzeit in Erinnerung.

Mit dem  Bus in Rehe angekommen,  veranstalten die drei Klassen, nachdem sie ihre Zimmer erobert und den Kampf mit dem Bettenbeziehen gewonnen haben, eine Rallye über das großzügige Gelände des christlichen Erholungsheimes. Am Nachmittag des ersten Tages kommen Frau Keller von Jugendbahnhof und Herr Kuhmann von der Diakonie Westerburg , um gemeinsam mit den Klassen und Klassenlehrern soziale Spiele zu unternehmen. Durch Spiele wie zum Beispiel Blindenführung, Brückenbau, Platz ist in der kleinsten Hütte, Lügenwappen etc. werden schnell bestehende Berührungsängste abgebaut und der  Zusammenhalt der Klasse gestärkt. Das gemeinsame Stockbrotbraten am Lagerfeuer  (soweit es das Wetter zulässt)- begleitet von Gitarrenklängen musikalischer Lehrer – oder eine gemeinsame Nachtwanderung runden den erlebnisreichen Tag ab und fördern noch einmal besonders die Atmosphäre der Gemeinschaft. Falls nicht zu viele Gruselgeschichten auf den Zimmern erzählt wurden,  können die Kinder mehr oder weniger ausgeschlafen am zweiten Tag – klassenübergreifend – aus 6 Workshops auswählen, die die Lehrer vorbereitet haben. Hier ist für jeden etwas dabei: Sketche, Step Aerobic, Bastelangebote, Waffel backen oder Versteck spielen (Angebot variiert je nach Vorlieben Klassenlehrern) lassen die Stärken der einzelnen Schülerinnen und Schüler schon hier zum Vorschein bringen. Das zeigt sich vor allem am bunten Abend des Tages, an dem die Ergebnisse allen präsentiert werden und für Unterhaltung sorgen. Zuvor unternehmen die Klassen mit ihren jeweiligen Lehrern aber noch weitere soziale Spiele. Welche Klasse schafft es mit möglichst wenigen Versuchen das tückische Spinnennetz zu bezwingen, den höchsten Becherturm zu bauen oder bei einer Variante des bekannten Schnick-Schnack-Schnuck-Spiels die Lehrer zu übertrumpfen!?

Das große Gelände und der vielseitige Spielplatz laden in der freien Zeit ebenfalls zu Spiel und Bewegung ein. Bei schlechtem Wetter kann das Schwimmbad genutzt werden oder DVD-Abend angeboten werden. Somit schlägt das Stimmungsbarometer am letzten Vormittag immer voll nach oben aus, wenn die Kinder ihre Eindrücke in dieser Form der Reflexion zum Ausdruck bringen.

Erschöpft von den Ereignissen der Tage und gestärkt in dem Gemeinschaftsgefühl, in der besten Klasse gelandet zu sein, treten die ca. 90 Schülerinnen und Schüler mit ihrem jeweiligen Klassenlehrerteam die Heimreise an.