6.-Klässler auf den Spuren Aesops
Klasse 6 probiert sich im Schreiben von Fabeln aus
Esel, Eule und Fuchs
Esel und Fuchs beschlossen gemeinsam, Vorräte für den Winter zu sammeln. „Wir teilen uns auf! Ich suche in Richtung Wald und du gehst zum See und wenn wir etwas gefunden haben, bringen wir es zur Höhle und teilen es am Ende gerecht auf“, sagte der Fuchs zum Esel, „aber pass gut auf, dass uns nichts gestohlen wird!“ „Okay so machen wir es“, stimmte der Esel zu und machte sich auf den Weg. Er suchte und suchte: Er fand viele leckere Beeren, Nüsse und vieles Mehr. Als er nichts mehr tragen konnte, ging er zur Höhle, um die Sachen abzustellen und auf dem Weg traf er die weise, alte Eule: „Oh hallo Esel, schön dich zu sehen, wo möchtest du denn mit dem ganzen Essen hin?“, fragte sie. „In die Höhle zum Fuchs, wir sammeln unsere Vorräte für den Winter dieses Jahr zusammen“, antwortete er mit einem breiten Lächeln. „MIT DEM FUCHS?!“, erwiderte die Eule entsetzt, „der Fuchs ist das hinterlistigste Tier im ganzen Wald, er wird dich betrügen und reinlegen, traue ihm nicht.“ „Was weißt du denn schon, du bist bestimmt nur neidisch“, sagte der Esel und ging trotzig weg. Er legte das Essen in die Höhle und ging wieder zum See, doch als er wiederkam, sah er nichts mehr, nicht nur einen einzigen Krümel von dem, was er gesammelt hatte. „Aber, aber wo ist das ganze Essen hin?“, fragte er den Fuchs. „Du hast wohl nicht richtig aufgepasst, ich wusste, du schaffst es nicht. Geh und hol neues Essen“, rief der Fuchs sauer. Der Esel war traurig und ging erneut Essen suchen; doch er hatte seine Tüte vergessen. Deswegen drehte er um. Doch als er die Höhle betrat, traute er seinen Augen nicht, er hatte den Fuchs erwischt, wie dieser die eine Hälfte des Vorrats aufaß und die andere in seiner Tüte versteckt hatte. Der Fuchs lief mit dem ganzen Vorrat weg und rief dem Esel zu: „Du bist so dumm und naiv, typisch Esel.“ Der Esel war so traurig. Er hatte nichts mehr von dem ganzen Essen, was er gesammelt hatte. Die Eule hatte alles mitbekommen: „HAHA, das hast du davon. Hättest du nur auf mich gehört“, lachte sie den Esel aus.
Undank ist der Welten Lohn.
Maria M.
Die Elster und der Fuchs
Eine Elster saß in einer Baumkrone und zählte ihre gestohlenen Sachen .Da kam ein Fuchs vorbei und rief zur Elster hoch :,,Guten Tag Elster !“ Sie antwortete :,,Guten Tag Fuchs ! Was hast du denn da glänzendes ?“ Da sagte der Fuchs: ,,Ach, nur eine Glasscherbe .Sie sah schön aus also nahm ich sie mit .“ Die Elster sah sich schon mit der Glasserbe in den Krallen wegfliegen,als der Fuchs ihre Träumereien unterbrach :,,Ich muss jetzt zu meinem Bau die Abenddämmerung setzt schon ein .“ Mit diesen Worten setzte der Fuchs seinen Weg fort . Die Elster wusste , dass wenn sie nichts macht , die Glasscherbe nie wieder sieht . Und verfolgte ihn bis zu seinem Fuchsbau .Der Fuchs jedoch war nicht dumm und wusste dass, die Elster funkelnde und glitzernde Dinge liebte .Er grub die Scherbe in seinem Bau ein und ging zu dem Nest der Elster. Diese wartete noch einige Minuten, nachdem der Fuchs weg ging , um sicher zu stellen dass, sie alleine war . Die Elster ging in den Bau während der Fuchs all ihre Schätze Stahl und mitten im Wald vergrub. Als er nach Hause kam bemerkte die Elster ihn ,doch es war so dunkel, dass sie ständig gegen die Wände gelaufen ist und der Fuchs sie erwischte und fragte :,,Elster ? Was machst du in meinem Bau ?“ „Ich habe mich in der Dunkelheit der Nacht verirrt“ stotterte sie . Der Fuchs wurde wütend als er erkannte , dass sie wirklich so hinterhältig und gemein war und ihn bestehlen wollte ,dass er sie aus dem Wald jagte .Und sie somit alles verlor .
Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein.
Lena S.
Der Esel und der Hase
Tief im Wald lag der Esel und wollte in seinem kaputten Haus schlafen, bis auf einmal der Hase kam und sagte: „Esel, wir müssen dir ein neues Haus bauen, es wird heute Nacht sehr stark regnen!“ „Das ist mir egal, das kann man auch noch morgen machen.“ antwortete der Esel. Ganz aufgeregt sprang der Hase im Kreis „Nein! Nein! Nein!“ rief der Hase, „wir müssen es jetzt machen, sonst wirst du ganz nass!“ Aber vom Esel war nur noch ein schnarchen zu hören. Abends setzte der Regen ein und der Esel wurde sehr nass.
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Marlon S.
Der Fuchs und der Hund
Ein hungriger Fuchs lief an einer Schafherde vorbei. Da dachte er sich: „Oh, da sind ja viele Schafe.Ich schnapp mir eins.“ Da sah er einen Hund bei den Schafen. „So einfach wird es wohl doch nicht,“ dachte der Fuchs, „zuerst muss ich ihn wohl austricksen, bevor ich an eins der Schafe komme!“ „Hey, eins deiner Schafe ist gerade in diese Richtung weg gerannt !“, sagte der Fuchs zum Hund, während er mit der Pfote in eine Richtung zeigte. Schnell lief der Hund in die Richtung, in die der Fuchs zeigte. Während der Fuchs den Hund reingelegt hatte, versuchte der Fuchs ein Schaf zu reißen, das war aber schwieriger als gedacht, da die Schafe alle durcheinander rannten. Jedoch schaffte er es in letzter Sekunde, ein Schaf zu reißen und mit ihm zu verschwinden. Als der Hund zurückkam und sah, dass eins der Schafe weg war, war er traurig und wütend zugleich auf sich selbst, weil er auf den Trick des Fuchses hereingefallen war und dachte: „Das arme Schaf, dafür werde ich mich rächen.“
Die Moral ist, dass man nicht alles glauben solls was jemand sagt, man möglichst prüfen sollte, ob es stimmt oder nicht und man nicht unüberlegt losstürmen sollte.
Ben B.








