Deutsch

Auf dieser Seite finden Sie Informationen aus dem Fachbereich Deutsch.

Unter der Rubrik der Jahrgangsstufen können Sie die jeweiligen Themenschwerpunkte dieser Stufen sowie exemplarische Schüler/innenarbeiten finden. Auch werden hier einzelne Methoden, die in dieser Jahrgangsstufe besonders häufig angewendet werden, vorgestellt.

Unter dem Begriff „Wettbewerbe“ findet sich eine Linksammlung verschiedener Möglichkeiten zur Teilnahme an Wettbewerben.

„Außerschulische Lernorte“ sind zum Beispiel das Theater und die regelmäßig statt findende Exkursion nach Weimar. Hier finden Sie Bericht zu diesen Themen.

Das „Deutschtraining“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die einen zusätzlichen Förderbedarf in der Rechtschreibung und Zeichensetzung haben. Unter diesem Link finden Sie nähere Informationen zu diesem Thema.

Aktuelles aus dem Deutschunterricht

Theaterfahrt nach Bonn – „WUT“

Theaterfahrt nach Bonn – „WUT“

FUREUR steht in riesigen Lettern auf der Bühne. Die bespielbaren Buchstabenräume bedeuten – WUT so wie der Titel des Theaterstücks von Elfriede Jelinek, das einige Schüler und Schülerinnen der Jg. 10-12 am Donnerstag, den 24.05.2018 im Theater der Stadt Bonn/ Bad Godesberg besuchten. „Das müssen wir erst einmal sacken lassen…“ war die Reaktion der jungen Zuschauer, die mit einer wortgewaltigen Gegenwartsanalyse konfrontiert wurden.

Vor dem Vorhang erscheint eine Szene mit dem zusammenbrechenden Paddelboot aus Jaques Tatis „Die Ferien des Monsieur Hulot“. Dazu erklingt Charles Trenets Chanson „La mehr“. Anlass der Inszenierung waren die Anschläge in Frankreich in Bezug auf die Satirezeitschrift  „Charlie Hebdo“ und das Attentat auf einen Supermarkt mit koscheren Lebensmitteln im Osten der Stadt sowie eine Anspielung auf den Algerienkrieg, dessen Folgen auf junge in Frankreich aufgewachsene Nordafrikaner. Auf verschiedensten Bedeutungsebenen entwickelt sich ein vielstimmiger Wutchor, indem die Autorin nach dem Grund für eine solch zerstörerische Wut fragt. Die kurz aufeinanderfolgenden Szenen erforderten eine besonders flexible künstlerische Leistung der Darsteller mit expressiver Körpersprache. Die blinde Wut islamischer Terroristen geht über in Stimmen deutscher Wutbürger, die ihre Wut an einem Schrottauto auslassen, Dealer, Populisten, Neonazis, Hooligans. Die Wut der Autorin selbst mischt sich ein – mit Jelinek- Frisur und grauem Pelzmantel – die Wut auf die eigene Ohnmacht, dass im Schreiben das Unbeschreibliche schwer zu fassen ist. Auch wie die Gesellschaft selbst damit umgeht, wie sie sich ausschließen, einzelne ausgeschlossen werden wird zum Thema gemacht. Jeder kann sich irgendwo wiederfinden, seine eigene Sprache erkennen und jeder ist letztendlich vom Blut befleckt, was trotz enormer Anstrengungen in den riesigen weißen Lettern nicht wegzuwischen ist. Die Ebenen mischen sich zu einem Wut- Gewitter über Götter, trotziger Anklage und Gottes- Gericht-auch griechische Mythen werden angedeutet.

Aktuelle Kritik am Konsumieren von Bilder und Videos, das permanente Filmen und Erstellen von Selfis wird geschickt eingebunden und Teil des Bühnenbildes.

Die Funktionsbeschreibung einer Maschinenpistole wird zum zynischen Kabinettstück, Theaterblut spritzt reichlich und Maschinengewehrgeräusche hinterlassen ein beklemmende Gefühl in der Zuschauermenge. In einer plakativen Satire erscheinen die Götter als eine Ursache des Blutbades, groteske Widersprüche lassen Schaudern und Lachen zugleich. Letztendlich wird die Wut als Bindeglied zwischen allen Gesellschaftsschichten aufgezeigt.

Schülerberichte zum Tag der offenen Tür 2017

Die Klasse 6a erlernte aktuell das Thema „sachliches Berichten“ im Deutschunterricht. Da sich jedoch nicht nur ein Unfallbericht oder eine Schadensanzeige zum Berichten eignet, sondern auch immer wieder Berichte über vergangene Veranstaltungen in Zeitungen wiederfinden, hatten die Schülerinnen und Schüler am Tag der offenen Tür einen Bericht zu den Ereignissen das Tages im Rahmen des „Tag der offenen Tür des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg“ zu gestalten. Eine Textauswahl steht nun bereit:

Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 18. Nov. 2017, fand am Evangelischen Gymnasium Bad Marienberg der Tag der offenen Tür statt. Der Tag begann mit einer kurzen Andacht um 7:55 Uhr, danach ging es mit dem Freitagsunterricht weiter. In den ersten beiden Stunden hatten wir in NaWi eine „Wachsmanufaktur“ und machten Kerzen, Figuren und vieles mehr. Danach hatten wir Pause. In den nächsten zwei Stunden hatten die Eltern die Möglichkeit die Dienstags-AG zu besuchen. Dann gab es wieder eine Pause, in der eine Tombola stattfand. In der 5. und 6. Stunde hatten wir Deutsch, wo wir diesen Bericht geschrieben hatten. Der Unterricht endete um 13:00 Uhr. Die Eltern die kamen konnten sich den Unterricht und die vielen Projekte wie die Roboterausstellung und vieles weiteres ansehen und das Gebäude erforschen. Wenn man dann einmal kleinen Hunger bekam stand das SV-Cafe zur Verfügung. Es standen Kuchen, Muffins und Popcorn als Angebot dar. Wenn man dann auch noch Durst bekam konnte man sich im Bistro in der Mensa Getränke kaufen. Gerade weil es ein Samstag war, war es trotzdem ein besonderer Schultag.

von Marie, 6a


Tag der offenen Tür

Am 18.11.2017 fand der Tag der offenen Tür am EvGBM statt. Dieser Tag war von den Lehrern schon viele Wochen früher geplant. Am Anfang des Tages (7:55 Uhr) gab es eine kleine Andacht, die von Frau Müller und Herr Wagner vorgetragen wurde. Danach gingen die Schüler in ihre Klassen und es wurde der Unterricht, den es am Freitag gab vorgetragen, mit der Änderung, dass die 3te und die 4te Stunde mit der Dienstags-Ag ausgetauscht wurde.  Am Freitag gibt es nur 6 Schulstunden, weshalb wir am Tag der offenen Tür ebenfalls nur 6 Schulstunden hatten. Ich hatte n diesem Tag in den ersten beiden Stunden Naturwissenschaften, in denen wir mit Wachs Figuren oder Kerzen gemacht hatten. Danach hatte ich die Bläserklassen-Ag, in der wir ein kleines Konzert vor den Eltern hielten. Im Anschluss haben wir in Deutsch diesen Bericht angefertigt. Für die Eltern, Gäste und interessierte Grundschüler gab es ebenfalls viel zu entdecken. Man konnte es sich im SV-Cafe gemütlich machen und einen Kuchen oder einen heißen Kakao, Punch oder einen Kaffee trinken. Popcorn gab es auch, dieses wurde von ein paar Oberstuflern im Raum der jetzigen 5a gemacht. Außerdem gab es eine Tombola, bei dieser konnte man viele Preise gewinnen. Die Besucher (und Schüler) konnten sich noch die Ausstellung, der Lutherprojekttage und der Ag´s  ansehen. Auf dem Schulhof stand eine Hüpfburg, für die kleinen Gäste und ein ferngesteuerter Roboter. Es stand noch ein 3D-Drucker im Foyer. Falls man noch ein Souvenir oder ein Weinachtsgeschenk benötigte, konnte man sich Tassen und Weinachtskarten kaufen, die von Schülern gestaltet wurden. Jahrbücher sowie Projekttagebücher konnte man sich im Doppelpack kaufen .Also wie man sieht gab es viel zu Entdecken an unseren Projekttagen. Auf die Frage ob es ein besonderer Tag war können alle nur noch mit ja antworten, gerade weil es eben ein Samstag war. Wir hoffen, dass es nächstes Jahr einen wieder so tollen Tag der offenen Tür geben wird, vielleicht wird er ja noch besser aber das werden wir erst nächstes Jahr gemeinsam herausfinden können.

Anna Julia, 6a

Luther Musical des EVGBM zu Gast in Hachenburg

Luther Musical des EVGBM zu Gast in Hachenburg

„Durchschreiten wir die Tür“ – unter diesem Titel bot die Evangelische Kirchengemeinde Hachenburg in der vergangenen Woche ein vielfältiges Programm anlässlich des Reformationsjubiläums. Neben Gottesdiensten, Konzerten, einer Podiumsdiskussion oder auch Stadtführungen zum Thema Reformation war auch das Evangelische Gymnasium Bad Marienberg eingeladen worden, ein Luther-Musical in der Kirche aufzuführen.

In der eindrucksvollen Atmosphäre der Hachenburger Schlosskirche konnten am Dienstagabend viele Zuschauer erleben, wie Luther (gespielt von Lina B.) seiner Familie von seiner Vergangenheit berichtet: Vom Blitzschlag bei Stotternheim, seinem Klosteraufenthalt, dem Thesenanschlag in Wittenberg, dem Verhör bei Kardinal Cajetan, der Bibelübersetzung und vielem mehr. Eine Stunde lang spielten, sangen und tanzten die Mädchen der 8. Und 9. Klassen und überzeugten das Publikum von ihrer tollen Leistung. Unterstützt wurden die musikalischen Beiträge durch den Schulchor des EVGBM, unter der Leitung von Frau Zilles. Ihre gelungenen Darbietungen trugen ebenso zum Gelingen des Musical-Auftritts bei wie die zwei bekannten Luther-Lieder „Ein feste Burg“ und „Vom Himmel hoch“, die die Zuschauer schließlich gemeinsam mit allen Akteuren mitsangen und so diesen Abend zu einem unvergesslichen Ereignis werden ließen.