Sport

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“

Gemäß dieser alten, aber nichts desto trotz kaum bestreitbaren Volksweisheit ist es Ziel an unserem Gymnasium, den Schülern und Schülerinnen ein breitgefächertes Erfahrungsspektrum in Bezug auf sportliche Bewegungen zu vermitteln. Die großen Sportspiele, wie Fußball, Basketball, Handball, Volleyball, Rückschlagspiele wie Badminton sowie die Individualsportarten Schwimmen, Turnen, Tanz und leichtathletischer Vierkampf sind somit fester Bestandteil des Lehrplans an unserer Schule. Neben dem Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten in diesen Sportarten sind aber auch sportartübergreifende Themen Aspekte des Unterrichts. So sind amerikanische Sportspiele, genauso wie „le Parcour“, Akrobatik, Frisbee und Football im Sportunterricht zu finden. Auch das eigenständige Entwickeln, Verändern oder Kombinieren von Sportarten und –spielen findet in der Jahrgangsstufe 8 seinen Platz.

Somit hat der Sportunterricht an unserer Schule das didaktische Ziel, ein möglichst breit gefächertes Fähigkeits- und Fertigkeitsspektrum den Schülern und Schülerinnen zu vermitteln. Darüber hinaus werden methodische Fähigkeiten durch die Organisation von Übungen, Stationen und Spielen oder die eigenverantwortliche Durchführung von unterstützenden Aufgaben, wie Schiedsrichter, Zeitnehmer, Spielführer uvm. vermittelt. Der Sportunterricht hat jedoch neben diesen methodischen und inhaltlichen Zielen im Besonderen die pädagogische Aufgabe, Schüler und Schülerinnen im sozial-affektiven und kommunikativen Bereich zu fordern und zu fördern. Fairplay, Teamfähigkeit, Kooperation und Toleranz sind somit genauso Ziele des Unterrichts wie die Eigenschaften Kritikfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Einfühlungsvermögen. Wir verstehen demnach den Sportunterricht an unserer Schule als ganzheitliches, schüler- und alltagsorientiertes Modell, bei welchem sich die Schülerinnen und Schüler sowohl lehrergeleitet als auch eigenverantwortlich sportliche Themen erschließen und gemeinsam an ihrem Lernfortschritt mit viel Freude an der Bewegung arbeiten.

EvGBM-Fußballmädchen beim „Fritz-Walter-Cup“ unschlagbar (mit Video)

Lisa erzielte im Endspiel gegen Kaiserslautern den alles entscheidenden Treffer zum 2:1-Sieg

EvGBM-Fußballmädchen beim „Fritz-Walter-Cup“ unschlagbar (mit Video)

„Fritz-Walter-Cup“ geht in den Westerwald – die Fußballmädchen (Geburts-Jahrgänge 2005 und jünger) des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg holten sich am Montag den ersten Platz beim großen Finalturnier in Kaiserslautern! Der „Fritz-Walter-Cup“ ist  ein Futsalwettbewerb für Schulen in Rheinland-Pfalz.

In einem spannenden Finale setzten sich unsere Mädchen knapp mit 2:1-Toren gegen das favorisierte Heinrich-Heine-Gymnasium aus Kaiserslautern durch. In der letzten Minute der zwölfminütigen Spielzeit sorgte Lisa W. mit einem Fernschuss für die Entscheidung.

Aber der Reihe nach.

In der Vorrundengruppe A traf die EvGBM-Mannschaft im Eröffnungsspiel des Turniers auf ein Team aus Trier (Friedrich-Spee-Gymnasium) – Lilith S. traf für die Marienbergerinnen zum 1:0-Endstand. Im zweiten und letzten Gruppenspiel hieß der Gegner dann Landau (Private Maria-Ward-Schule): Und auch hier hatten die EvGBM-Mädchen knapp mit 2:1-Toren die Nase vorn. Einen schnellen 0:1-Rückstand (Tor durch Lilith) konnte Landau noch egalisieren, ehe erneut Lilith per Foul-Sechsmeter zum 2:1-Sieg einnetzte.

Ganz eng verlief dann das Halbfinale. Als Gruppensieger A bekam es Bad Marienberg mit dem Zweiten der B-Gruppe, der Realschule Mayen zu tun. Nach zwölf spannenden Spielminuten stand es immer noch torlos 0:0 – jetzt musste ein Sechsmeterschießen entscheiden. Je drei Spielerinnen jeder Mannschaft traten an, jeweils zwei davon trafen ins Schwarze. 2:2, jetzt ging das Sechsmeterschießen in die Verlängerung (jeweils eine Schützin). Feli G. verwandelte den nächsten „Elfer“ für Bad Marienberg  – und danach verschoss die Mayener Spielerin.

Endstand damit 3:2 für Bad Marienberg, das Endspiel war erreicht!

Finalgegner war das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern, ein Sportinternat auch mit speziellen Fußballklassen, Titelverteidiger im „Fritz-Walter-Cup“, Seriensieger bei Schulsportwettbewerben auf Landesebene Rheinland-Pfalz. Doch am Montag fand Kaiserslautern seinen Meister – im Ev. Gymnasium Bad Marienberg!

Lisa sorgte nach 5 Minuten für die EvGBM-Führung, Kaiserslautern konnte in der 8. Minute zum 1:1 ausgleichen. Aber kurz vor dem Abpfiff nahm erneut Lisa ganz genau Maß und jagte den Ball zum 2:1-Sieg für das Ev. Gymnasium ins Netz.

Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spielerinnen (Torfrau Hannah A. plus Lilith, Feli, Lisa, Emely H., Philippa K. und Ronja P.), Betreuer- und Trainerteam (die Lehrer Gerhard Schmidt, Sarah Fachinger und Jonathan Horsch) sowie rund 40 mitgereiste Fans (Eltern sowie ausgewählte EvGBM-Schüler/innen der unteren Klassen) feierten.

Bei der Siegerehrung bekam Kapitänin Lilith den großen Wanderpokal überreicht.

Ein langer Tag, der am frühen Morgen (Abfahrt um 6.30 Uhr) begonnen hatte, ging gegen 20 Uhr in Bad Marienberg zu Ende. (RAH)

 

Sehen Sie hier den Bericht von DFB TV:

 

EvGBM-Fußballmädchen im Landesfinale des „Fritz-Walter-Cups“

RIESENERFOLG FÜR FUßBALLMÄDCHEN DES EVANGELISCHEN GYMNASIUMS BAD MARIENBERG – LANDESFINALE RHEINLAND-PFALZ IM „FRITZ-WALTER-CUP“ ERREICHT – AM 19. MÄRZ GEHT’S MIT 50 FANS NACH KAISERSLAUTERN

Nach der Fußball-Legende Fritz Walter, Weltmeister von 1954 und erster Ehrenspielführer der Deutschen Nationalmannschaft, ist seit vielen Jahren ein großes Hallenfußballturnier für Jungen und Mädchenteams in unserem Bundesland benannt – die große Endrunde findet immer in Fritz-Walters-Heimatstadt Kaiserslautern statt.
Auch in dieser Spielzeit war das EvGBM wieder mit vier Mannschaften (je zwei Jungen-und Mädchenteams) am Start – und die erste Mädchenmannschaft um Kapitänin Lilith kann schon jetzt einen großen Erfolg feiern: Einzug ins Finale in Kaiserslautern, wo am 19. März die besten sechs Teams aus ganz Rheinland-Pfalz ihren Meister ermitteln.
Vorrunde, Zwischenrunde, Regionalentscheid: die EvGBM-Mädchen waren in den letzten Wochen im Dauereinsatz.
Vorrunde Ende November in Bad Marienberg: Als Gruppenerster unter fünf Mannschaften qualifizierten sich unsere Mädchen für die nächste Runde.
Zwischenrunde Ende Januar, wieder in unserer Gymnasiumsporthalle: Und wieder belegte das EvGBM-Team Platz 1 – und hatte damit den Einzug in die dritte Runde geschafft!
Regionalentscheid Mitte Februar, diesmal in Bad Ems: Aber auch hier hieß am Ende der Sieger Evangelischen Gymnasum Bad Marienberg! Nach einem 3:0-Sieg über Gastgeber Bad Ems sowie Unentschieden gegen Mayen (3:3 nach 3:1-Führung) und Asterstein (1:1) konnte sich das EvGBM gemeinsam mit dem Zweiten Mayen für das Landesfinale qualifizieren.
In Kaiserslautern geht es jetzt am Montag, 19. März (Turnierbeginn 10.30 Uhr) „um die Wurst“. Bad Marienberg und Mayen (Bezirk Koblenz) treffen dort auf die jeweils beiden Bestplatzierten der Bezirke Trier und Neustadt. Unsere EVGBM-Mädchen müssen gleich das erste Spiel des Tages bestreiten: Gegen das Friedrich-Spee-Gymnasium aus Trier.
Bad Marienberg um die Spielerinnen Hannah, Philippa (beide 6b), Lisa (7c), Feli (5b), Lilith, Emely, Lena und Ronja (alle 6c) reist mit einem großen Bus an – rund 50 Fans dürfen mitfahren.
EvGBM-Sportlehrer und Trainer Gerhard Schmidt hofft auch beim Landesfinale auf eine gute Platzierung und hofft zudem, dass nach dieser schon jetzt überragenden Hallensaison auch eine gute Freiluftsaison folgen wird. RAH

Bad Marienberger Skihasen unterwegs in den Hohen Tauern

Bad Marienberger Skihasen unterwegs in den Hohen Tauern

34 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 des Evangelischen Gymnasiums haben die Woche vor den närrischen Tagen dazu genutzt, auf dem Mölltaler Gletscher und im Ankogelgebiet an ihrem skifahrerischen Können zu arbeiten.

Erstmals bestand nahezu die Hälfte der Gruppe aus blutigen Anfängern, die sich nach den sechs Skitagen im hochalpinen Gelände durchaus als fortgeschritten bezeichnen durften. Aber auch die Fortgeschrittenen und Könner konnten dank der fünf Skilehrkräfte noch einiges an Technik und Fahrkompetenz dazu erwerben.

Besonders spannend gestaltete sich der Donnerstag für den Sport-Leistungskurs unter der Leitung von Frau Weck. Hier galt es, das geländeangepasste Fahren anhand verschiedener – dem jeweiligen Niveau entsprechenden – Techniken unter Beweis zu stellen.

Nach vier Tagen schönstem Kaiserwetter wurde Frau Holle aktiv und bescherte als abschließende Krönung lehrreiche und spaßige Tiefschneeabfahrten, bevor dann eine leider sehr lange Rückfahrt von Obervellach zurück in den Westerwald bevorstand.

Die Skifahrt 2018 aus Schülersicht…

Die diesjährige Skifahrt ist schon wieder vorbei und es wird Zeit ein Resümee zu ziehen.

Unsere Zeit war geprägt von viel Spaß, lustigen Momenten und Geschichten, über die wir uns bestimmt noch lange unterhalten werden.

Angefangen hat alles am Freitagabend, als die ganze Gruppe – bestehend aus 34 SchülerInnen und sechs Betreuungskräften – mit einer Mischung aus Vorfreude auf Österreich und weniger guten Gefühlen angesichts der langen Busfahrt startete. Da wir über Nacht fuhren, ging die Zeit jedoch relativ schnell vorüber (im Gegensatz zu der Rückfahrt).

Als wir dann am nächsten Tag ankamen, konnten wir zwar leider nicht mehr den Gletscher besuchen, erkundeten dafür aber die schöne Umgebung von Obervellach bei einer Wanderung und ausgiebigen Schneeballschlacht . Ansonsten bezogen wir an diesem Tag nur unsere Zimmer und konnten den Abend mit ein paar einstudierten Tanzchoreografien des Sport-Lks beenden.

Den nächsten Morgen ging es dann endlich los….

Wir fuhren alle gut gelaunt in einem leicht überfüllten Bus Richtung Mölltaler Gletscher. Durch die ausgiebige musikalische Begleitung plus der einen oder anderen Gesangseinlage, wurde es nicht nur an diesem Tag, sondern auch an allen folgenden im Bus nie langweilig. Als wir dann auf dem Gletscher ankamen, waren alle von der wunderschönen Aussicht und dem wirklich perfekten Wetter begeistert. Nachdem wir den ganzen Vormittag (die Könner mehr die Anfänger noch weniger) gefahren waren, konnte man beim Mittagessen überwiegend begeisterte Stimmen und Positives vernehmen. Ich kann zwar nur für die Anfänger sprechen, aber ich war beeindruckt von den Fortschritten, die schon am ersten Tag erzielt wurden. Dann fuhren wir wieder nach Hause und einige von uns ließen den Abend im örtlichen Schwimmbad ausklingen.

Am nächsten Tag konnten auch die Anfänger den vollen Umfang des Skigebietes erleben. Der Mölltaler Gletscher umfasst ein umfangreiches Areal mit abwechslungsreichen Hängen und diversen Liften. Am höchsten Punkt des Gebiets (ca. 3200m) hatte man bei dem immer noch großartigen Wetter einen wundervollen Ausblick mit einem unbeschreiblichen Bergpanorama. Nachdem wir wieder im Hostel angekommen waren, beschäftigte sich unserer Gruppe in den Aufenthaltsräumen mit diversen Aktivitäten wie Billard oder Kicker.

Am Mittwoch wurde es für den Sport LK etwas ernster, da es der letzte Tag vor der Prüfung war. Im Skigebiet angekommen, wurde noch etwas intensiver als sonst an der Technik gearbeitet und es konnten wieder gute Ergebnisse erzielt werden. Auch nach der Mittagspause im Restaurant Eissee, wo wir uns entweder mit Lunchpaketen oder dem vielfältigen und leckeren Mittagstisch stärkten, wurde weiter geübt, um perfekt auf den nächsten Tag vorbereitet zu sein.

Am nächsten (Prüfungs-) Tag gab es dann eine schlechte Nachricht; die meisten Lifte auf dem Mölltaler Gletscher hatten aufgrund schlechter Witterung und starken Windes geschlossen und so waren wir gezwungen, auf das kleinere Skigebiet Ankogel auszuweichen. Dort absolvierte dann der Sport-LK nach kurzer Einfahrzeit und bei recht schlechten Sichtverhältnissen die Prüfung. Trotz alledem gelang es uns, insgesamt gute Leistungen zu erbringen und so beendeten wir anschließend den Skitag ziemlich ausgelassen im dortigen „Party-Pils“ bei guter Musik.

Und dann war es schon wieder so weit, dass der letzte Skitag angebrochen war. Aufgrund des Wetters steuerte unser Bus wieder mit gut gelaunter Stimmung den Ankogel an. Da es den letzten Tag und die Nacht heftig geschneit hatte, konnten wir uns über frischen Tiefschnee freuen. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen des einen oder anderen Sturzes, hatten alle viel Spaß und auch die Snowboardfahrer kamen auf ihre Kosten.

So konnten wir nach diesem Tag die Skifahrt zufrieden und ohne größere Verletzungen erfolgreich zu Ende bringen.

Marvin J./Philipp S. (Sport-Lk 11)