Auf den Spuren Karls des Großen

Auf den Spuren Karls des Großen

Kurz vor Weihnachten machten sich die Klassen 8b und 8c im Rahmen des Geschichtsunterrichts auf den Weg nach Aachen. Die alte Kaiserstadt glänzte an diesem Tag mit zwar kaltem aber sonst hervorragendem Winterwetter. Wurde im Unterricht das Thema „Karl der Große“ noch recht theoretisch bearbeitet, so konnten an Ort und Stelle viele Ereignisse und Stationen aus Karls Zeit in Aachen nachempfunden werden – findet man doch an vielen Stellen der Stadt sein Signum immer wieder im Boden.

Vom Elisenbrunnen, dessen Wasser trotz des hohen und vor allem riechbaren Schwefelgehalts heilende Wirkung hat und Aachen daher auch zu einem Kurort (daher eigentlich auch „Bad Aachen“) macht, ging es an Ausgrabungsstätten mitten in der Stadt entlang in Richtung Dom. Vorbei am Puppenbrunnen, der verschiedene Stationen und Persönlichkeiten der Aachener Geschichte zeigt und an weiteren historischen Gebäuden entlang, an denen immer wieder Berichte aus Karls Zeit weitergegeben worden sind näherte man sich dem imposanten Dom weiter an. Die Dimensionen des heutigen Doms stammen allerdings nicht aus Karls Zeit. Dieser ließ mitten in Aachen zunächst eine Marienkapelle bauen, um Dank für die heilenden Quellen Aachens auszudrücken. Erst im Laufe der Jahre wurde das Bauwerk immer mehr erweitert. Nach zahlreichen Geschichten rund um Karl, die Stadt Aachen und die immer wieder an den Aachener Bürgern gescheiterten Intrigen des Teufels endete die Führung schließlich mit einem Gang durch den Dom.

Im Anschluss konnte der bekannte Aachener Weihnachtsmarkt, der auch historisch wunderbar zwischen Rathaus und Dom auf dem Katschhof und den angrenzenden Gassen gelegen ist, erkundet werden.

Vorlesewettbewerb 2018: Schulsieger ermittelt

Fantasy Literatur bei Schülern beliebt

Vorlesewettbewerb 2018: Schulsieger ermittelt

Lesen, Vorlesen, Bücher vorstellen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 beschäftigten sich in den vergangenen Wochen ausgiebig mit diesen Tätigkeiten und bereiteten sich so intensiv auf den anstehenden Vorlesewettbewerb vor. Hier zeigte sich auch, welches Genre die 12-jährigen Leser zur Zeit stark interessiert: Fantasy Literatur. Ob „Warrior Cats“ oder „Animox“ – das Abtauchen in fremde Welten ist offenbar besonders reizvoll.

Seit nunmehr 60 Jahren führt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Vorlesewettbewerb  in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durch. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Die Schlagworte Lesefreude, Lesemotivation und Lesekompetenz beschreiben, worum es beim Wettbewerb geht und machen bewusst, wie bedeutsam das Lesen ist.

Wie verläuft der Wettbewerb? Das Prinzip ist einfach: Die Teilnehmer stellen ein Buch vor, das sie begeistert hat. Eine altersgemäße Berücksichtigung der ausgewählten Lektüre ist dabei selbstverständlich. Den zuhörenden Mitschülern und einer Fachjury, meist bestehend aus Lehrern oder Vertretern des Buchhandels, wird etwa drei Minuten lang eine vorbereitete Textstelle vorgelesen. Anschließend erhalten die Vorleser einen fremden Text, um zu zeigen, dass auch ungeübte Passagen ansprechend vorgetragen werden können. Wer insgesamt eine gute Lesetechnik und eine überzeugende Interpretation des jeweiligen Textes präsentiert, wird Wettbewerbssieger.

Auch das EVGBM beteiligt sich jährlich am Vorlesewettbewerb und hat vor kurzem lesebegeisterte und talentierte Vorleser der Klassen 6 gegeneinander antreten lassen, um beim Schulentscheid schließlich einen Sieger zu ermitteln. Als Preis erhielten alle Teilnehmer – neben dem anerkennenden Applaus des Publikums – eine Urkunde sowie Buchgeschenke, die in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Millé in Bad Marienberg übergeben wurden. Adrian aus der 6c freute sich über den Schulsieg und wird nun das EVGBM in der nächsten Wettbewerbsrunde, dem Kreisentscheid in Hachenburg, im Februar 2019 vertreten. Welches Buch er dort vorstellen wird, ist natürlich noch nicht bekannt. Vielleicht wird auch er die Zuhörer mit Fantasy-Geschichten von seinem Vorlesetalent überzeugen können…

Mädchen erfolgreich vor heimischem Publikum

Fritz-Walter-Cup in Betzdorf und am Evangelischen Gymnasium

Mädchen erfolgreich vor heimischem Publikum

Am Dienstag, den 27.11.18 und am Donnerstag, den 29.11.18 war es wieder soweit: Die nächsten Runden des Fritz-Walter- Cup standen an. Für das Evangelische Gymnasium gingen insgesamt vier Teams an den Start: zwei mal Jungen und zwei mal Mädchen. Die Jungs reisten am 27.11. nach Betzdorf, die Mädels waren am 29.11. vor heimischem Publikum in Bad Marienberg dran. Während sportlich zwar tolle Leistungen geboten wurden, kam doch leider nur ein Team in die nächste Runde.

In Betzdorf bekam es das Team EvGBM I mit den Mannschaften der RS+ Bad Marienberg, der IGS Betzdorf/Kirchen II und mit dem GYM Betzdorf I zu tun. Nach einem starken Auftritt im Lokalderby gegen die benachbarte Realschule (2:0), konnten sich die Jungen ein Remis gegen das GYM Betzdorf erkämpfen. Im abschließenden Spiel um den Gruppensieg und die damit verbundene Qualifikation für die nächste Runde im Fritz-Walter-Cup mussten die Kicker allerdings die Stärke der IGS Betzdorf/Kirchen II anerkennen und sich letztlich mit dem zweiten Tabellenplatz zufrieden geben.
Die Mannschaft EvGBM II startete ebenfalls furios. Überwiegend mit Schülern aus der 5. Klasse am Start, konnte sich das Team durch ein knappes 1:0 gegen die IGS Betzdorf/Kirchen I die ersten drei Punkte sichern. Im weiteren Verlauf war gegen die spielerisch und vor allem körperlich überlegenen gegnerischen Mannschaften, die überwiegend aus Spielern der Jahrgangsstufe 7 bestanden, nichts Zählbares mehr zu holen. Am Ende landeten die Schüler des EvGBM II in einer sehr ausgeglichenen Gruppe auf dem 4. Tabellenplatz. Nächstes Jahr greifen wir wieder an!!!

In Bad Marienberg mussten die beiden Teams der Mädchen, wegen der geringen Zahl an Mannschaften, zunächst einmal gegeneinander antreten. Und das Mädchenteam EvGBM I ließ hier wenig Zweifel an seiner Entschlossenheit den Gruppensieg zu holen: 10:0. Auch das zweite und dritte Spiel gegen die RS+ Altenkirchen (7:0) und die IGS Hamm (4:0) konnten die Kickerinnen klar für sich entscheiden, bevor das tapfere Team des Gymnasium Marienstatt den Mädchen des ersten Teams das einzige Gegentor zufügen konnte. Das Tor war jedoch nur noch Makulatur und konnte am 4:1 Endstand wenig ändern. EvGBM I hatte sich damit eindeutig an die Gruppenspitze gesetzt und hat sich für die nächste Runde im Januar qualifiziert. Huzzah!

Besondere Erwähnung gebührt an dieser Stelle noch dem Team EvGBM II. Nach einem schweren Beginn in das Turnier und drei schmerzhaften Niederlagen(0:10 gegen EvGBM I; 1:6 gegen IGS Hamm; 0:2 gegen Gym Marienstatt) hätte man schon die Hoffnung verlieren können. Wahrlich, viele Teams hätten wohl selbst nicht mehr an sich geglaubt und die Waffen gestreckt. Aber nicht so die wilden Mädels des EvGBM II ! Angetrieben vom heimischen Publikum entfesselte das Team einen wahren Sturm auf das Tor der RS+ Altenkirchen. Diese verteidigten sich zwar ehrbar, aber allzu oft wurde die Null nur noch von den Pfosten oder reinem Glück der Gegnerinnen gehalten. Als das 1:0 für die Mädchen des EvGBM II schließlich fiel, gab es keinen Jubel; nein, ein martialischer Schrei, aufgestaut über das gesamte Turnier, brach hervor; beantwortet vom Getöse von der Tribüne. Trotz vieler Chancen blieb es beim 1:0 als Endstand. Ein verdienter Sieg und die Ehrenrettung, die den vierten Platz für das Team EvGBM II bedeutete.

Das Evangelische Gymnasium ist stolz auf alle Sportler, die für die Schule angetreten sind und wünscht dem Team EvGBM I viel Erfolg in der nächsten Runde. Außedem bedankt sich die Schulgemeinschaft auch bei Herrn Schmidt, Herrn Horsch und Herrn Schneider für die Zuarbeit zu diesem Artikel und die Betreuung der Teams. Auf zur nächsten Runde!