Alljährliche Rosenaktion der SV zum Valentinstag war wieder ein voller Erfolg

Alljährliche Rosenaktion der SV zum Valentinstag war wieder ein voller Erfolg

Wie jedes Jahr begann die Schülervertretung unserer Schule bereits im Januar mit der Vorbestellung der Rosen, die am 14. Februar, also am Valentinstag, dann verteilt werden sollten.
Die verschiedenen Klassensprecher der siebten bis zur zwölften Klasse verbrachten eine Woche lang jede erste große Pause und die sechste Stunde in der Aula, mit Stift und Papier gewappnet, um eifrig die Bestellungen der anderen Schüler und Schülerinnen aufzunehmen. Der Preis einer Rose lag bei 2,50€ und je nach Belieben konnte auch eine Nachricht dazu geschrieben werden.
Nach einer Woche heißer Verkaufsphase standen 118 Rosen auf dem Zettel. Als Dankeschön der Schülerschaft an das gesamte Kollegium, beschloss die SV für jeden Gruppentisch im Lehrerzimmer eine Rose zu spendieren. So wurden um die 130 Rosen bestellt und am 14. Februar verteilt. Johanna Wengenroth (MSS 12), Corinna Malczewski (MSS 11) und Pauline Fischbach (MSS 11) liefen durch die gesamte Schule und erfreuten mit den Geschenken große Teile unserer Schule.
Ein großer Dank gilt auch Philipp Schäfer (MSS 12), der sich um die Besorgung der Rosen gekümmert hat und den beiden Helferinnen Corinna und Johanna.
Auf ein Neues im kommenden Jahr!
Pauline Fischbach

Der individuelle Lernprozess im Fokus

Der individuelle Lernprozess im Fokus

Am Schwerdonnerstag durften sich die Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums auf einen Studientag freuen: Nicht nur sie selber hatten Aufgaben zu Hause zu bearbeiten, auch die Lehrer bildeten sich fort. Die Tübinger Erziehungswissenschaftlerin und Schulpädagogin Prof. Dr. Britta Kohler erwartete das Kollegium in der Aula zu ihrem kurzweiligen Vortrag über „Hausaufgaben und Lernzeiten an der Ganztagsschule“.

Die traditionell aufgegebenen Hausaufgaben – so zeigte sie dem interessierten Publikum aus Kollegium, Eltern- und Schülervertretung anhand mehrerer Studien auf – haben keinen didaktischen Effekt, da Schülerleistungen sich auch nach einem Zeitraum von mehreren Monaten mit oder ohne schriftliche Hausaufgaben sich kaum unterscheiden. Auch nicht gemachte oder hastig abgeschriebene Hausaufgaben stellen ein Problem dar und führen nur zu oberflächlicher Weiterarbeit. Dennoch ist eigenständiges Arbeiten der Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Fachunterrichts – gerade zur Vorbereitung auf das eigenständige Arbeiten in der Sekundarstufe II – sehr wichtig: Eine gute Möglichkeit dafür, so Kohler, sind die Lernzeiten an der Ganztagsschule, in denen eigenverantwortliches Arbeiten möglich ist. Besondere Betonung liegt dabei im Idealfall auf der Eigenverantwortlichkeit: Schülerinnen und Schüler sollen die Freiheit haben, an der Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess so weit wie möglich zu partizipieren, indem sie beispielsweise ihren Lernplan selbst aufstellen. Auch bei der Vergabe von Aufgaben für diese Lernzeit muss bedacht werden: Man muss nicht jedem die gleiche Aufgabe geben. Wahlpflichtaufgaben ermöglichen den Schülerinnen und Schülern passgenaues Arbeiten, das ihrem Leistungsstand entspricht. Insgesamt gilt: Je individueller das Arbeiten gestaltet wird, desto mehr gewinnt es an Tiefenstruktur.

Im Anschluss vertagten sich die Lehrer in Fachgruppen, um die Inhalte des Vortrags im Blick auf die Gegebenheiten des Evangelischen Gymnasiums zu durchdenken, prüfen und fachbezogene Anwendungen zu formulieren.

 

Bad Marienberger Skihasen unterwegs in den Hohen Tauern

Bad Marienberger Skihasen unterwegs in den Hohen Tauern

34 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 des Evangelischen Gymnasiums haben die Woche vor den närrischen Tagen dazu genutzt, auf dem Mölltaler Gletscher und im Ankogelgebiet an ihrem skifahrerischen Können zu arbeiten.

Erstmals bestand nahezu die Hälfte der Gruppe aus blutigen Anfängern, die sich nach den sechs Skitagen im hochalpinen Gelände durchaus als fortgeschritten bezeichnen durften. Aber auch die Fortgeschrittenen und Könner konnten dank der fünf Skilehrkräfte noch einiges an Technik und Fahrkompetenz dazu erwerben.

Besonders spannend gestaltete sich der Donnerstag für den Sport-Leistungskurs unter der Leitung von Frau Weck. Hier galt es, das geländeangepasste Fahren anhand verschiedener – dem jeweiligen Niveau entsprechenden – Techniken unter Beweis zu stellen.

Nach vier Tagen schönstem Kaiserwetter wurde Frau Holle aktiv und bescherte als abschließende Krönung lehrreiche und spaßige Tiefschneeabfahrten, bevor dann eine leider sehr lange Rückfahrt von Obervellach zurück in den Westerwald bevorstand.